Nordengraben 8, 58636 Iserlohn

TCM Akupunktur

Acupuncture patient receiving treatment to her faceSeit den 70er Jahren ist die in der westlichen Welt einer breiteren Öffentlichkeit bekannt – seit rund 3000 Jahren schätzt man die Therapie mit den Nadeln in China als wirksame Hilfe bei Schmerzen, funktionellen und seelischen Erkrankungen sowie zur Harmonisierung des Immunsystems.

Die Selbstheilung anregen

Das Ziel aller therapeutischen Maßnahmen in der Chinesischen Medizin, also auch der Akupunktur, ist es, die gestörten Energien zu normalisieren: Die auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkte werden mittels feinster Nadeln angeregt, der aus dem Takt geratene Energiestrom wird so behutsam reguliert.

Jeder dieser Punkte steht in Verbindung mit einem bestimmten Organ oder Organkreis und hat eine genau definierte Heilwirkung. Für die Nadelung wählt der Akupunkteur deshalb nur diejenigen Punkte an Körper, Händen, Füßen oder am Ohr des Patienten, die zu dessen Beschwerdebild – der Arzt nennt es Disharmoniemuster – passen.

Das erkrankte Organ wird also nicht, wie in der westlichen Medizin, direkt behandelt, sondern indirekt über Außenstellen auf der Haut, die Akupunkturpunkte, beeinflusst. Deren Reflexwirkung, wie Mediziner sagen, balanciert die Energie der Organe aus und regt diese zur Selbstheilung an. Eine Fülle von funktionellen Erkrankungen – das sind Erkrankungen, bei denen kein dauerhafter Organschaden vorliegt – können so erfolgreich behandelt werden.

Schädliche Nebenwirkungen, wie sie medikamentöse Therapien oft begleiten, treten bei richtiger Anwendung der Akupunktur nicht auf.

Die Akupunktur wirkt

Akupunktur wirkt genauso gut wie die klassische Schulmedizin. Doch sie kann noch mehr, denn sie wirkt sogar dort, wo die Schulmedizin nichts mehr ausrichten kann und Ärzte ihre Patienten vielleicht aufgegeben haben. Die Erfolge der Akupunktur wurden in vielen Studien belegt und werden auch von der klassischen Schulmedizin nicht mehr bestritten.

Was kann mit Akupunktur behandelt werden?

Häufige orthopädische Indikationen sind:

  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Bandscheibenvorfälle (Lumboischialgie)
  • Gonarthrose (Kniearthrose)
  • Epicondylitis (Tennis-/Golferellenbogen)
  • Schulterschmerzen
  • Achillodynie (schmerzhafte Achillessehnenverdickung)
  • Schwindel

Wie verläuft die Behandlung?

Bei chronischen Krankheiten werden Akupunktursitzungen meist ein- bis zweimal pro Woche (6-12 Wochen) durchgeführt. Eine Sitzung dauert zwischen 20 und 30 Minuten. In der Regel sind bei chronischen Beschwerden 10-15 Sitzungen erforderlich. Gelegentlich muss hier aus fachlichen Erwägungen abgewichen werden.

Die Akupunktur wirkt schmerzstillend, psychovegetativ entspannend, das Abwehrsystem regulierend sowie motorisch aktivierend.

Vorteile der Akupunktur:

  • kann bei vielen verschiedenen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden.
  • wirkt oft schon während oder direkt nach der Behandlung, vor allem Schmerzen lassen sich sehr gut in den Griff kriegen.
  • ist beliebig oft wiederholbar.
  • erzielt dauerhafte Ergebnisse.
  • wirkt ohne medikamentöse Unterstützung.

Nachteile:

Akupunktur hat kaum Nebenwirkungen. Als alternative Heilmethode hat die Akupunktur einen großen Vorteil gegenüber anderen Therapieformen und der traditionellen Medizin: Sie verursache keine oder kaum Nebenwirkungen. Als unerwünschte Begleiterscheinungen kommt es allenfalls zu Nadelschmerzen und oberflächlichen Blutungen, die für die Patienten kein Problem darstellen. Das Stechen der Nadeln, wodurch der Körper zur Ausschüttung von körpereigenen Glückshormonen (Endorphinen) angeregt wird, erfolgt praktisch schmerzfrei. Störende oder unerwünschte Nebenwirkungen sind ausgesprochen selten.

Kosten:

Leider sieht das deutsche Gesundheitssystem derzeit nur bei zwei Krankheitsbildern eine Kostenübernahme der Akupunkturbehandlung durch die gesetzlichen Krankenkassen vor: bei Schmerzen der Lendenwirbelsäule und/oder bei Kniegelenkverschleiß (Kniegelenkarthrose). Private Krankenkassen zahlen die Akupunkturhandlungen generell für Patienten, bei denen sie gegen Schmerzen eingesetzt werden.

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